Vereinswebseite Reden über Medien

Juli 11, 2024 Podcast 0
In dieser Episode widmen ich mich den Herausforderungen und Alltagsgegebenheit im Umgang mit Medien bei Kindern im Alter von 0 bis 4 Jahren. Dabei beleuchte ich, wie Eltern ihre eigene Zeit vor Bildschirmen während dieser entscheidenden Lebensphase ihrer Kinder gestalten können und diskutieren möglichen Auswirkungen auf die Eltern-Kind Beziehung . Themen wie die optimale Tageszeit für den Medienkonsum, der Einfluss von Technologie auf die Familie (Technoference). Ich rede über die Regulierung von Emotionen und verschiedene Situationen mit Mediennutzung und vieles weitere.  
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00:00 Einführung
02:00 Die Schwierigkeiten genaue Angaben zu machen
03:40 Der richtige Moment im Tagesablauf
04:30 3 Beispiele zur Veranschaulichung
06:30 Werte sind wichtig, können aber auch Gestaltungsspielräume schliessen
07:26 Der Abend vor dem Schlafen
08:45 Medienkonsum am Morgen
11:30 Medienkonsum nach dem Abendessen
13:53 Medienkonsum um Zeit für sich zu haben
14:16 Das Argument “das Kind nicht an die Mediennutzung heranführen”
15:09 Die Mediennutzung der Eltern
16:03 Der Konflikt um die Aufmerksamkeit
17:73 Was Kleinkinder brauchen
18:44 Bindung und Unterbrechungen durch Mediennutzung
20:03 Das Problem mit der Technoference
20:37 Handlungstipps: Bewusste Mediennutzung und andere
22:40 Kind ist laut im ÖV, zwei Beispiele
26:31 Co Regulation und der Umgang mit Gefühlen
27:19 Der rote oder der gelbe Löffel?
32:14 “Es ist ok das du traurig bist”. Kinder bei starken Gefühlen unterstützen
35:10 Situationen mit Medienkonsum regulieren
36:21 Schluss
36:58 Call to Action

00:00:00
Reden über Medien.

00:00:01
Der Podcast bietet Informationen, Diskussionen, Einschätzungen, Positionen zu Themen rund um Mediendigitalität, immer im.

00:00:10
Kontext von Kindern und Jugendlichen.

00:00:13
Ich spreche über Themen wie Medienerziehung, Medienbildung und die zunehmende Durchdringung digitaler Medien in Arbeitsfeldern der Sozial.

00:00:22
Dieser Podcast ist für dich, wenn du.

00:00:24
In deinem Alltag mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeitest oder mit ihnen zusammen lebstausend, kommst du sicher in die Situation, dass du mit ihrer Mediennutzung konfrontiert bist.

00:00:37
Vielleicht bekommst du auch einen Spiegel zurück über deine eigene Mediennutzung. Du hast dich da auch entschieden, nicht einfach nur Zaungast zu sein, sondern so dieses viel besprochene Kinder und Jugendliche Begleiter.

00:00:50
In der Mediennutzung auch wirklich ernst zu nehmen und suchst einen Ort, der dir.

00:00:55
Hilft, dieses Begleiten zu reflektieren. Tipps, was denn das bedeuten könnte.

00:01:06
Ich begrüße dich zu dieser neuen Folge Reden über Medien. Wir sind immer noch bei den ganz kleinen Kindern und ich weiß, ich mache wieder mal nicht das, was ich gesagt habe. Also in der letzten Folge habe ich ja gesagt, wir fahren wie weiter mit der nächsten Altersgruppe. Und ich habe mir aber überlegt, da ja eigentlich bis jetzt diese Blickweise auf Mediensituationen relativ beliebt waren, würde ich das gerne weiterfahren und jetzt eben dieser Folge dem Thema widmen. Mediensituationen, Medienerziehungssituationen, Mediennutzungssituationen in diesem Altersbereich von null bis vier Jahren. Ich werde also ganz konkret auf verschiedene Situationen eingehen, wo sich dann eben so wie so diese Punkte so auch ein bisschen im Alltag zeigen und da verschiedene Perspektiven drauf werfen, um ihnen Inspiration zu geben oder um dir Inspiration zu geben. Mir ist es ganz wichtig in diesem Podcast und es ist ja vor allem auch so in diesem Thema, wo wir von den ganz kleinen Kindern sprechen, es ist ganz schwierig da zu mach in dieser Situation das und das. Und ich behaupte, also ich anerkenne, dass viele Eltern das gerne hätten, oder?

00:02:26
Vor allem so in dieser Zeit. Man ist irgendwie überrascht, vieles ist neu, man hat dieses ganz zerbrechliche Wesen, für das man verantwortlich ist und man hätte gerne ganz klare Antworten. Und ich glaube, dass es aber wichtig ist, dass es in vielen Bereichen diese klaren Antworten wenig gibt, dass man das selber auch ein bisschen rausfinden muss, gerade wenn es um Erziehungsfragen geht, natürlich in der Pflege oder schon Sachen, die muss man wissen, man mit einem Baby umgeht. Aber wenn wir so von erzieherischen Sachen sprechen, da ist es wichtig im Auge zu behalten, dass wir als Menschen oder als Erziehende sehr unterschiedlich sind, dass die Kinder auch immer sehr individuell sind und dass die Lebensumstände auch sehr verschieden sind.

00:03:16
Also halten sie sich oder seien sie.

00:03:19
Skeptisch, wenn irgendwelche Bücher oder Ratgeber oder Personen ihnen so diese man muss dann das so und so und so machen und das kommt dann so und so raus. Das funktioniert erfahrungsgemäß nicht wirklich. Ich habe mir als erstes Thema, wir werden da so ein bisschen das Thema besprechen oder eine Situation, auf die ich gerne eingehen möchte, was ist der richtige Moment, um vielleicht mal so ein Filmchen zu schauen oder mal eben Medien zu konsumieren? Und ich bin da in den letzten Wochen so auf verschiedene Situationen gestoßen, die wurden mir erzählt, dann veranstaltet oder ich habe die selber miterlebt. Die erste Situation, also es sind wie eigentlich drei Situationen, die hängen so bisschen zusammen. Und die eine Situation ist eine Mutter, die erzählt hat, dass sie die Mädchen nutzen, dass ihr Kind irgendwie 10 Minuten oder Viertelstunde auf dem Handy Filme schauen darf und dass sie diese Zeit platziert am Morgen. Und zwar, wenn so Morgenrituale vorbei sind und sie sind gegessen, angezogen und alles, dann setzt sich das Kind hin und hat 10 Minuten, Viertelstunde Zeit, um sein Filmchen zu schauen. Und die Mutter nutzt diese 10 Minuten, Viertelstunde, um sich selbst dann wie auch für den Tag noch vorzubereiten.

00:04:47
Also sie bringt das Kind in die Kita und geht dann selbst arbeiten. Und sie sagt, dass für sie diese 10 Minuten, Viertelstunde eine wichtige Zeit ist, weil sie sich das selbst auch nochmal ihren Tag anschauen kann. Was braucht sie, was plant sie? So haben sie wie eine Win Win Situation.

00:05:05
Das ist die eine Situation.

00:05:07
Die zweite Situation ist Mädchennutzung, so quasi knapp während dem Essen. Und das ist auch ein Paar, die mit dieser Geschichte gekommen sind und so die Frage war, sind die, sie kommen, also das Kind ist auch im Taki, sie kommen nach Hause, sie essen zusammen, wir reden jetzt bei allen Kindern so zwei, drei, zwei, drei Jahre alt und auch dieses Kind hat 10 Minuten, Viertelstunde und Mädchenzeit. Und sie lösen es manchmal so, dass die Eltern dann wieder noch am Tisch bleiben, einen Moment für sich haben, um noch miteinander zu reden, weil sie haben sich ja wie auch den ganzen Tag nicht gesehen. Und das Kind sitzt dann auf dem Sofa gerade neben dem Esstisch und schaut so ihre Viertelstunde, was sie dann schauen soll. Und in der dritten Situation, da schaut das Kind diese Viertelstunde Medienzeit, bevor es zu Bett geht. Und sie merken jetzt vielleicht schon so ein bisschen ihre Gefühle oder so, ja, man denkt eigentlich, ja, der Abend ist super oder da geht man nachher gerade ins Bett und ja, dahinter ist auch so dieses Gefühl, nicht die wertvolle Zeit am Tag zu nutzen, um Medien zu konsumieren. Zweitausendein auf was ich rausfinde ist, bei all diesen drei Situationen gibt es diese Werte, dahinter der eine wert ist. Ich bin mir sicher, wenn sie jemandem erzählen, wir schauen schon am Morgen Vater Kita Fernseh, da kriegt man das Gefühl, das ist nicht gut, das hat das schon am Morgen schaut man Fernsehen, da werden vielleicht auch noch so diese vor 16 Uhr trinkt man keinen Alkohol getriggert.

00:07:00
Und auch beim zweiten Beispiel, da denkt man wie so, ja nein, das Essen, das sollte ja mädchenfrei sein, das ist ja unsere Zeit, die wir zusammen verbringen. Und beim dritten fühlt man sich dann vielleicht ein bisschen beruhigt, weil man denkt, ah ja, so am Abend und alles ist erledigt, so dann alles, was man musste, ist gemacht und jetzt kann man auch noch ein bisschen Medien nutzen. Wenn wir jetzt das Ganze aber so bisschen aus der medienpädagogischen Sicht anschaut, dann wissen wir, dass Kinder eben, wenn sie Mädchen schauen, nachher eine Zeit brauchen, in der sie das geschaute verarbeiten können. Wenn das Kind am Abend etwas schaut, das sehr ruhig ist, dass das Kind vielleicht auch gut kennt, das vielleicht schon so in dieser Wiederholungsphase drin ist und das Kind nicht mehr auffühlt, dann ist.

00:07:59
So dieser Punkt ÿousand vielleicht gut erledigt.

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Das Kind kann schlafen, es ist nicht so allzu auferlegt.

00:08:05
Aber da stellt sich die Frage, was.

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Ist, wenn das Kind noch Fragen hat? Was ist, wenn das Kind jetzt irgendwie sich beschäftigt mit diesen Fragen? Wenn es das alleine bewältigen oder beschäftigen kann, dann ist die Zeit vor dem Schlafen gut. Dann kann es vielleicht noch ein bisschen in der Geschichte so ein bisschen rumtreiben und dann langsam in den Schlaf übergehen. Was es aber nicht kann, es kann das Gespielte nicht in ein Spiel übersetzen. Es kann mit Erwachsenen nicht in den Austausch darüber kommen, was ist denn da passiert und warum machen die da und was haben sie das mit mir zu tun. Wenn wir jetzt auf die Situation des Markens schauen, dann ist das ja so eine Situation, die für viele Eltern noch schwierig ist. Also es kommt der Weg in die Kita.

00:08:56
Meistens ist es so, dass ja man selbst auch beschäftigt ist, also man muss ja irgendwo hin, man hat vielleicht auch noch etwas Offenes an dem Arbeitstag und dann muss man das noch reinbekommen. Meistens machen die Kinder dann nicht mit, weil sie eigentlich auch nicht wollen oder so irgendwie, sie müssen nach draußen, vielleicht ist es irgendwie noch kalt. Also dieser Weg zur Kita ist ein entspannender Weg, wenn man von weitem drauf schaut und sicher eine herausfordernde Sache für viele Eltern, die ihre Kinder in die Kita bringen müssen oder wollen. Was wir ja oft auch hören von Leuten, die in Kitas wohnen, ist, dass viele Eltern dann den Weg in die Kita mit dem Handy überbrücken, also dass die Kinder in die Kita kommen und eigentlich schon ein Handy in der Hand hatten, das Handy in der Hand hatten oder im Kinderwagen hatten und sie so auf dem Weg berieselt werden. Und ich möchte das ganz stark unterscheiden bisschen von dem Beispiel, das ich gebracht habe, weil die Qualität in dieser morgendlicher Mediennutzung sehe ich auf zwei Ebenen. Erstens hat die erwachsene Person Zeit, sich auf ihren eigenen Tag vorzubereiten. Also es ist etwas Wichtiges, was es braucht und da geht die erwachsene Person, die erziehende Person da schon entspannt in den Tag. Die Geschichte, die das Kind gesehen hat.

00:10:25
Und das wenn richtig eingesetzt, ist das.

00:10:28
Dann eigentlich wie auch aus Mädchen erzieherischer Sicht ein Gewinn. Dann kann der weg in die Kita genutzt werden, um mit dem Kind für.

00:10:37
Das Gesehene zu sprechen.

00:10:38
Also da hat man vielleicht gerade ein Gesprächsthema hey, was ist passiert? Erzähl mir die Geschichte. Was hat die Katze gemacht? Was hat die Maus gemacht? Was ist nachher passiert? Und irgendwie tötete. Also da kam dann wie dieser Weg, der vielleicht ein bisschen mühsam ist, weil man still sitzen muss, weil man Traum fahren muss, weil man so wird eigentlich schon gefüllt mit dem Inhalt oder könnte oder kann gefüllt werden mit diesem Inhalt, der in der Geschichte war. Und dann kommt das Kind in die Kita und hat dort dann den ganzen Tag Zeit, auch diese Geschichte nochmal und nochmal zu wiederholen, irgendwie nachzuerzählen, nachzuspielen, mit Freunden zu besprechen.

00:11:17
Also aus meiner Sicht ist es eigentlich eine recht gute Idee, so wie die Mädchen Nutzung nicht nur separat zu sehen und nicht so per se als etwas Schlechtes zu sehen, dass man irgendwo an den Rand platziert muss, sondern da zu platzieren, wo es für alle Beteiligten am besten ist. Und ähnlich sehe ich das bei der Situation mit dem Essen. Also natürlich ist es so, dass Essenszeiten.

00:11:43
Medienfrei gehalten werden sollen.

00:11:46
Dieses Credo gilt aus meiner Sicht aber vor allem dann, wenn Kinder älter werden. Weil gerade bei kleineren Kindern, es ist ja immer so, es gibt so die Essenszeit, wo alle Ÿousand essen und dann gibt es einfach die Essenszeiten, wo die Eltern noch essen oder wo die Eltern einfach noch ein bisschen länger essen, weil sie halt anders essen. Und dann die Kinder nicht so zwangsmäßig am Tisch zu behalten und vielleicht auch eben diesen Moment zu nutzen für etwas, das für alle gut ist. Weil das ist ja auch für diese Eltern, die kommen dann zu Hause, sie sehen sich zum ersten mal in dem wie war es für dich? Wie war es für mich? Sie haben Sachen zu bereden, die sie erlebt haben oder die sie vielleicht noch abklären müssen, die sie einfach noch geregelt sein müssen.

00:12:34
Das Kind würde ja da an dem.

00:12:36
Tisch sitzen und den Eltern zuhören, wie sie irgendwelche Sachen besprechen, die es nicht versteht. Also warum nicht diese Zeit nutzen, um diese Viertelstunde Mädchenzeit zu haben? Die Eltern haben das Kind im Blick, sie bekommen mit, was ist die Geschichte, was ist da passiert und können dann danach auch gerade wieder zweitausendein anhängen. Natürlich ist es auch hier so ein bisschen so, dass man so auf diese Kultur achten muss. Also schneidet sich das dann ein, ist dann plötzlich das Kind immer früher fertig mit Essen? Muss man da vielleicht irgendwie einen Puffer einbauen, damit eben so diese diese Freude auf die Metinnutzung dann nicht macht, dass man nicht mehr richtig isst oder dass man dann weniger isst, dass man dann vielleicht nach dem Filmschauen wieder weiter ist. Auf Solche Sachen müsste man in dieser Situation schon auch gut achten, dass sich da nicht negative Gewohnheiten einmachen. Du siehst jetzt vielleicht, auf was ich so ein bisschen rein möchte.

00:13:37
Oft sind so diese Gefühle, wie wir Mädchen einordnen, uns ein bisschen im Weg. Also für gute Lösungen und manchmal sind halt auch unkonventionelle Lösungen können durchaus gut sein und für die möchte ich eigentlich plädieren. Was man jetzt verstehen könnte, ist so ein jedes Mal, wenn du Zeit brauchst für dich, setze das Kind fort am Bildschirm. Aber ich finde, das wird hier nicht gemacht, weil die Mediennutzung nachher zum Thema gemacht wird und die Eltern ja auch immer in der Nähe sind. Ja, und da kommen wir schon so ein bisschen zum schwierigen Thema, denn in diesem Altersbereich, wenn wir über Mediennutzung reden. Ich hatte da auch eine spannende Rückmeldung von jemandem, der so gesagt hat, ja, er möchte nicht, die Person möchte nicht das Kind an die Medien heranführen, damit könne man warten. Zweitausendein. Ich verstehe diese Gedanken und ich hoffe, dass man mich da auch richtig versteht.

00:14:36
Was wir machen oder diese Unterscheidung, die wir auch in der letzten Folge gemacht haben, da geht es darum, erstens zu unterscheiden, geht es zu uns unterscheiden den reinen Konsum von Medien im Gegensatz zu etwas produzieren und auf der anderen Seite auch wieder vielleicht zur Konsumproduktion. Das ist das eine. Und das andere sind dann medienerzieherische Tätigkeiten, wo wir den Kindern helfen zu verstehen, was um sie herum passiert. Und das ist der Teil, den wir auf zwei Ebenen begegnen können. Die eine Ebene ist die, dass wir einfach selbst keine Medien mehr nutzen. Fernseher raus, Telefon raus, Radio raus, alles raus aus der Wohnung und wir lesen tatsächlich nur noch. Wobei auch da könnte man dann diskutieren, ist das nicht auch ein Medium? Und auf der anderen Seite ist ein Kompromiss, dass wir nicht alles rausschmeißen, sondern uns einfach vielleicht ein bisschen bewusster der Mediennutzung auseinandersetzen und gleichzeitig das Kind mitnehmen und begleiten.

00:15:41
Denn es ist und bleibt so, der Großteil der Mediennutzung, die Kinder von null bis vier Jahren mitbekommen, ist die Mediennutzung der Eltern. Und das ist so ein Heikelsthema, weil man weiß eigentlich, dass es Einfluss hat auf die Kinder. Die Kinder merken, die nehmen das wahr, wenn die Aufmerksamkeit der Eltern weggeht vom Kind auf ein Gerät, da konnte man unterschiedlich feststellen von diesem Mami kocht jetzt und ist jetzt da etwas am machen am Herd und ist dann auch von der Aufmerksamkeit nicht mehr beim Kind, wie so zu dem Moment, wo man eigentlich wie im Kontakt ist mit dem Kind und dann das Handy piepst und man eigentlich nur so die Augen rüber macht, aber dann trotzdem verschwindet, weil die Aufmerksamkeit ÿousand weg ist.

00:16:36
Und viele haben das Gefühl, ja, das.

00:16:38
Kann man so ein bisschen unauffällig machen und so ein bisschen aufs Telefon schielen. Das Kind merkt das dann schon nicht. Und da gibt es sehr eindrückliche Experimente, die das sehr klar zeigen, dass die Kinder das mitbekommen und sofort anfangen, die Aufmerksamkeit zu versuchen, die Aufmerksamkeit wieder zurückzugewinnen. Es gibt auch ganz lustige Experimente mit Hunden, wo man auch mit Videobeobachtung so Situationen zwischen Hund halt und Hunde gemacht haben. Und das ist anscheinend auch wie so ein Thema, dass Hunde viele so verhalten haben, die sie eigentlich unterdrücken müssen, so spielen und nicht folgen und links und rechts und solche Sachen. Und da konnte man beobachten, dass sobald die Herrchen eigentlich irgendwie aufs Telefon schauen, dass die Hunde anfangen, so dieses Verhalten zu machen. Ganz grundsätzlich, was ja die Kinder vor allem im Säuglingsalter brauchen, sind einerseits das Gefühl von Geborgenheit, also dass da erwachsene Personen da sind, die dem Kind so das Zeichen geben und zu spüren geben, hey, du bist nicht allein, wir sind hier. Braucht das Kind Unterstützung bei der Lösung von Unwohlsein?

00:17:57
Also das Kind wird laufend mit irgendwelchen Sachen konfrontiert, dass es nicht im ersten Moment nicht erkennt oder nicht versteht. Also da kommt ein Bäuerchen, da geht irgendwie eine Luftblase durch den Darm, da ist etwas in der Windel und dann äußert das Kind ist mit weinen oder mit schreien. Und Aufgabe der Eltern ist es dann mit dem Kind zusammen diese Gefühle quasi rauszufinden, zu regulieren und dafür eine Lösung zu finden und dem Kind dann auch immer das Feedback zu geben, da ist jemand, der dich sieht, das ist alles irgendwie okay und die Fürsorgengeschichten natürlich noch. Und das fasst man so zusammen in dieser Bindungsgeschichte, also in dieser Zeit entsteht vor allem so die Bindung zwischen dem Kind und den Eltern. Und wenn das Kind in dieser Zeit quasi das so tief erfährt, dass es eben gehalten wird, dass da jemand ist, der einem hilft, durch diese Sachen durchzugehen, dass das ganz viele positive Effekte hat, wenn das Kind dann mal groß ist. Und wenn jetzt da solche Unterbrechungen reinkommen, die das Kind nicht nachvollziehen kann, dann kann das eben in dieser Bindung eine gewisse Stressreaktion auslösen. Und es ist auch spannend, es gibt Studien, die das so schön zeigen und das ist halt auch eine Situation, die wir heute haben, dass ja oft die erziehende Person mit dem Kind allein ist und das auch über über längere Zeit. Und das verursacht natürlich auch Stress.

00:19:42
Und das konnte in Studien schon schön.

00:19:45
Gezeigt werden, dass wenn die erwachsene Person dann auch Kontakte aufrechterhält und telefoniert und schreibt und macht und tut, dass das Stresslevel der Erwachsenen senkt und sich die erwachsene Person dann besser fühlt. Was man aber gleichzeitig feststellen konnte, ist, dass eben auch das nervöse Verhalten von Kindern sich dann eben steigt, was ja dann wieder Stress bei den Erwachsenen auslöst. Also es ist so ein bisschen ein Teufelskreislauf, den man da in Gang bringt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was soll man da machen? Und ich wähle ihnen da auf jeden Fall Fall diesen Film zu gucken, den ich mal gemacht habe über die bewusste Meti Nutzung. Das ist wie ein Thema für sich, das jetzt so ein bisschen diesen Podcast sprengen würde. So wenn ganz viele Leute sich das jetzt wünschen würden, würde ich das in Form eines Podcasts vielleicht noch mal aufnehmen, aber sie finden das auf meinem YouTube Kanal.

00:20:49
So, also kurz gesagt empfiehlt sich natürlich.

00:20:51
Die eigene Mediennutzung so bewusst wie möglich zu gestalten, vielleicht so ein bisschen zu unterscheiden, in welchen Zeiten man Mädchen nutzt und in welchen nicht. Also nehmen sie sich vielleicht mehr teil oder geben sie sich mehr Raum in diesem Thema. Wenn das Kind schläft und wenn das Kind wach ist, dann nehmen sie sich zurück, versuchen sie vielleicht eher Telefonate zu führen, als stundenlang Kurznachrichten hier umher zu schicken, sodass man einfach so all 2 Minuten abgelenkt ist. Es wird auch empfohlen, zweitausendein wie Mediennutzung dem Kind gegenüber zu signalisieren. Also nicht, dass sie versuchen eben dann unter dem Tisch auf ihre Handy zu gucken, sondern vielleicht mit einer klaren Handgeste oder irgendwie wie mit dem Kind zusammen das so zu machen, dass das Kind ein bisschen die Chance bekommt, wenigstens ein Gefühl von Nachvollziehbarkeit zu bekommen, was sie gerade macht.

00:21:56
Aber das ist ganz ein schwieriges Thema, weil man ja auch weiß, ja, man kann nicht von Eltern einfach immer verlangen.

00:22:05
Und verlangen, was sie alles noch, wie sie noch zu sein haben, was sie alles noch auszuhalten haben. Ja, weil die sind ja, weil Eltern ja, muss ich dir nicht sagen, Eltern sind ja wie auch Menschen, haben Bedürfnisse, aber schauen. Was man aber machen kann, ist sich da so ein bisschen einzuordnen und irgendwie mitzuschauen, okay, was brauche ich jetzt wirklich und wo lasse ich mich gehen und vielleicht das lasse ich mich gehen dann vielleicht ein bisschen besser. Also ich hatte zudem ein wunderbares Beispiel, das war, ich mache jetzt zwei Beispiele aus dem ÖV.

00:22:41
Typische Kind ist laut im ÖV. Ich verstehe das ein bisschen, dass das.

00:22:46
Für viele neue Eltern oder für viele Eltern ein Problem ist. Man wird angestarrt. Ich finde es auch unglaublich, wie untolerant viele Menschen geworden sind. Dieses Thema, dass kaum ist ein Kind ein bisschen wird geguckt und gerufen und so, das finde ich unglaublich.

00:23:04
Ja, in dieser Situation war das irgendwie ähnlich.

00:23:06
Mutter ist reingekommen, ich habe sie selbst nicht gesehen, ich habe in die andere Richtung geschaut und hört das Kind schreien und das Kind immer wieder schreien und das Kind immer wieder schreien und die Eltern haben sich abends angefangen umzudrehen, hat auch gehört, dass da wohl auch irgendeine Mutter noch irgendwie am Telefon ist und irgendwie das Kind das schreit. Als ich dann ausgestiegen bin bin, habe.

00:23:27
Ich mich dann irgendwie umgedreht und gesehen.

00:23:30
Dass das die gleiche Mutter ist. Sie hatte so ihr Kind auf dem Arm und war so mit Facetime am telefonieren und das Kind war irgendwie am beIN eingeklammt oder hat es auf dem Arm, auf jeden Fall so an der Mutter so halb rumgerissen und ma und wollte offensichtlich die Aufmerksamkeit der Mutter.

00:23:52
Und ich weiß nicht, die ganze Szene.

00:23:54
Ging irgendwie etwa eine halbe h. Ich würde da sagen, als Mutter hätte ich wahrscheinlich dann irgendwann mal das Telefongespräch unterbrochen und mich dem Kind zugewendet, weil das Kind wollte anscheinend etwas, es wollte Aufmerksamkeit. Und das andere Beispiel, da saß ich.

00:24:12
Schon im Bus und kurz vor Abfahrt.

00:24:16
Kommen da noch vier Leute rein und das eine ist ein junger Mann mit kleinem Kind auf dem Arm, zweitausendein, ja vielleicht knapp zwei Jahre alt.

00:24:27
Das Kind irgendwie am weinen, der Vater.

00:24:30
Offensichtlich verzweifelt, die Verzweiflung war so ins.

00:24:34
Gesicht geschrieben und spannend war, in der Hand hielt der Vater die Lösung des Problems, die anscheinende Lösung des Problems. Und der Vater hatte in der Hand.

00:24:47
Das Handy und man sah, es war YouTube offen und irgendwie so ein Kinderfilm, aber offensichtlich funktionierte dieser Film zweitausendein nicht und der Vater war irgendwie beschäftigt, verzweifelt in die Runde zu schauen, mich anzuschauen, das Handy anzuschauen, weil es offensichtlich nicht funktionierte. Und was mich so getroffen hat, ist das einzige Ah und hat noch wahrscheinlich zur Mutter geschaut, die stand auch dann im. Die war mit dem Gepäck so im Zwischenraum.

00:25:19
Was mich getroffen hat, ist die einzige.

00:25:21
Person, die keine Aufmerksamkeit bekommen hat, das war das Kind Ÿousand. Ich glaube, diese Situation ist wie so ein bisschen typisch, dass man für solch eine Stresssituation, dass man in der Stresssituation seine Aufmerksamkeit überall hin verteilt und dann Gefahr läuft, das Kind zu sehen und das Kind zu halten und zu finden Hey, ich bin hier, alles ist gut, ich weiß, es ist jetzt. Ich weiß ja auch nicht, was das Problem war. Ich weiß, es ist kalt oder ich weiß, es ist laut oder ich weiß, du möchtest zu Hause sein oder ich weiß, du möchtest das und das. Wir schauen für dich, wir sind da, es kommt gut, du kannst hier sein, das ist irgendwie alles gut.

00:26:08
Das vermute ich jetzt mal, das wäre.

00:26:11
Das gewesen, was das Kind in dem Moment gebraucht hat und dann eben offensichtlich nicht bekommen, weil die Aufmerksamkeit an alle anderen gegangen ist als an das Kind.

00:26:23
Gut, und als nächstes möchte ich noch ein paar Worte zu diesem Thema Coregulation verlieren. Ich habe es am Anfang schon so erwähnt. Und diese Aufgabe ist die Begleitung der Kinder, mit starken Gefühlen umzugehen und diese zu bearbeiten. Also wir kennen alle diese Reaktionen von Kindern, anscheinend kleine Sachen, die große Reaktionen auslösen. Wut, Verzweiflung, Weinen, Trauer, Täubelen, wie man auf Schweizerdeutsch sagt. Und das kann bei den ganz kleinen Kindern, sie sind das vielleicht eher dann so Sachen wie das Bäuerchen oder irgendetwas Körperliches, das sich ungenim angefühlt. Das kann ausgelöst werden durch die falsche Kleidung, dass etwas nicht passt, dass man etwas, dass die Kinder vielleicht etwas versuchen zu machen und es nicht schaffen, dass sie etwas nicht bekommen. So ein ganz typisches ist es zweitausendeinundzwanzig die Farbe des Bestecks oder des Bechers?

00:27:24
Nein, ich wollte nicht den gelben, ich wollte den grünen. Und die Entwicklungsaufgabe, die dahinter steht, ist einerseits so das Lernen, verschiedene Gefühle so unterscheiden zu können. Wie fühlt sich das überhaupt an und was ist zwischen Wut und Trauer oder Verzweiflung und so. Also diese ganzen Nuancen, die da dazwischen stehen. Dann gehört es sicher wie auch dazu, ein Gefühl zu entwickeln, wann es sich lohnt, wie stark quasi für diese Gefühle einzustehen, im Sinne von, wo ich Gefühle investieren kann, damit ich das bekomme oder wo es vielleicht dann gar nicht möglich ist. Und da muss ich dann ganz anders mit diesen Gefühlen umgehen. Grundsätzlich muss das Kind lernen, dass es Situationen gibt, in dem es nicht so ist, wie es gerne möchte. Das ist ja, also so ist das Leben auch bei uns Erwachsenen.

00:28:23
Es gibt immer wieder Situationen, die können.

00:28:24
Wir nicht ändern und wir müssen wie.

00:28:27
Einen Weg finden, mit diesen Gefühlen umzugehen.

00:28:30
Je kleiner das Kind ist, umso mehr sind Eltern da involviert. Also so bei ganz kleinen Kindern, da muss man ja so wie es schon sich ganz reinfühlen und rausfinden, um was es geht, weil die können ja noch nicht verbalisieren, was das Problem ist. Wenn die Kinder ein bisschen größer werden, geht es immer mehr darum, dem Kind eine Stütze zu geben und vielleicht im Austausch sich an diese Unterschiede heranzutasten. Irgendwann sollten die Kinder dann quasi alleine mit den Gefühlen umgehen können. Also ich meine, natürlich auch wenn man erwachsen ist und etwas Prägendes im Leben passiert, spricht nichts dagegen, wenn man dann zu den Eltern geht und sich da vielleicht ein bisschen Trost und Verständnis holt. Aber die Situation sollte spätestens so das sein, dass man prinzipiell allein damit umgehen kann. Also ich sage das so speziell, weil ich immer wieder auch so Geschichten höre, dass ja immer mehr Kinder z.b. auch so Uhren tragen, wo die Eltern ein Stück weit am Alltag der Kinder beteiligt sein können.

00:29:33
Und etwas, was ich letztens gehört habe, ist, dass dann die Kinder auf dem Pausenplatz, also obwohl sie in der dritten, vierten Primarstufe sind, wenn sie dann Streit mit einem Kind bekommen, die Mutter anrufen oder die Eltern anrufen und die kommen dann auf den Pausenplatz und wollen helfen, diese Situationen zu lösen. Und das tut dem Kind nicht gut, weil Kinder brauchen die Chance, diese Entwicklungsschritte selber zu machen. Also am Anfang co Regulation, ganz stark alles zusammen. Und je älter die Kinder werden, umso.

00:30:05
Mehr sollte sich das trennen.

00:30:07
Und dazu noch dieser Hinweis, wenn wir von Entwicklung reden, dann ist das etwas, das lange Zeit dauert, dass mal besser funktioniert, auch Rückschritte beinhaltet. Es ist wie so ein Schritt für Schritt lernen einer Fähigkeit, einer Tätigkeit, irgendwie eben einer dieser Entwicklungsaufgaben. Und ich höre manchmal wie so ein bisschen so die Vorstellungen, dass dann irgendwie Kinder dann irgendwann neun sind und dann das können. Also so quasi, dass man irgendwie wie nur warten muss, bis da ein Entwicklungsschritt kommt und zack und dann dann lernen sie das und man vergisst ein bisschen, dass dazwischen ganz viele Schritte sind, die gegangen werden. Und die Kinder sind nicht gleich. Die einen sind dem einen Bereich gut.

00:30:48
Die anderen in den anderen.

00:30:50
Und ja, das kann sein, dass man.

00:30:51
Vielleicht, wenn man eine schwere Zeit hat.

00:30:53
Dass man in gewissen Entwicklungsschritten auch Rückschritte macht oder so. Aber nichtsdestotrotz ist es ein Vorwärtskommen und nicht so ein Bäm und dann plötzlich ist es da. Wie kann also mit solchen Situationen umgegangen werden. Also es passiert irgendeine Situation und das Kind ist unglücklich. Und natürlich, es gibt diese Strategie, dass man das Gefühl versucht zu übertünchen. Also trauriges Kind Schokoladenkeks, glückliches Kind, trauriges Kind, YouTube Film glückliches Kind. Das funktioniert, aber da lernt man dem Kind auch Gefühle auszuweichen und diese zu verdrängen. Und im schlimmsten Fall lernt man dann auch, ich muss nur weinen, damit ich Schokolade bekomme.

00:31:40
Also da muss ich nur weinen oder nur täubeln oder nur toben und dann bekomme ich, was ich möchte. Und das kann so zu einem Teufelskreislauf werden, wo dann beide nicht glücklich werden, weil sie als Eltern sind dann gestresst und das Kind ist gestresst, weil es ja dann immer sich aufregen muss. Eine andere Strategie ist, dem Kind sich zuzuwenden, Mitgefühl zu zeigen. Zweitausendein Mitgefühl heißt nicht, ich nehme dir das Gefühl weg und lüge dir was vor, damit alles besser wird. Ich glaube, was Kinder ganz stark brauchen, ist die Präsenz der Eltern zu hö.

00:32:18
Hey, es ist okay, dass du traurig bist, es ist okay, dass du wütend bist.

00:32:23
Kannst du vielleicht verbalisieren, also sagen, was dich genau wütend macht. Kann ich etwas tun, um dir zu helfen? Und nicht im Sinne von dir jetzt trotzdem Schokolade zu geben. Das geht wie nicht, aber geht es vielleicht etwas anders? Kann ich dich in den Arm nehmen? Kann ich mit ihr etwas spielen, sonstigen deine Hilfe anbieten. Und natürlich gibt es so diese kleine kleinen Rituale, die helfen sollen, dich wieder stark zu fühlen oder so hey, morgen wird es besser, später geht es irgendwie besser. Schau dich mal um.

00:32:54
Gibt es irgendetwas, das dir gefällt, was wir sonst noch machen könnten oder was du irgendwie sonst noch verpassen würdest und so weiter. Dem Kind eigentlich wie so diese Strategien anbieten, wie mit solchen Gefühlen umgegeben können. Und dieses Beispiel mit der Farbe des Löffels, das tönt vielleicht banal, aber da steckt ja ganz viel drin. Also es gibt ja wie Situationen, da will das Kind die andere Farbe und man kann einfach sich umdrehen, nehmen und geben. Und das kann man mit dem Kind zusammen machen, zu schau, das geht jetzt.

00:33:31
Ich kann mich noch drehen, ich kann dir einen anderen geben.

00:33:34
Beim zweiten Mal wechseln kann man wie die Grenze setzen, sagen nein, guck, du hast jetzt zweimal einen bekommen, ich glaube, jetzt reicht es. Also wieder irgendwie etwas gelernt, diese Situation einzugehen. Sind wir dann unterwegs und es ist unmöglich, die andere Farbe jetzt zu bekommen, dann ist es die unausweichliche Situation, wo das Kind dann lernen muss, mit dieser umzugehen. Auch hier gibt es dann wieder die Strategie zu sagen, hey man, morgen kannst du auswählen, welchen du möchtest. Dann kann es vielleicht aber sein, dass es den eben schon ausgewählt hätte, ob jetzt einen anderen möchte. Dann kann man das Kind bestärken darin. Ja, manchmal ändert man seine Meinung und da geht es nicht darum, zum Kind zu sagen, salbert schuld, du hast es selbst ausgewählt, sondern das Kind soll ja lernen. Ja, man kann seine Meinung ändern, man kann Entscheidungen auch bereuen.

00:34:28
Das ist dann vielleicht traurig, aber es geht ja weiter und wir können sagen, okay, morgen müssen wir besser überlegen oder so eben mit strategischen Überlegungen vorgehen, die das Kind unterstützen, in dem Gefühl, diese Gefühle ernst zu nehmen, aber neue Lösungen zu suchen. Die Gefahr steht da drin, eben halt für viele solche Gefühlssituationen eben Medien zu nutzen und so aus dem Weg zu geben. Es gibt ja auch ganz viele Situationen, denen man aus dem Weg gehen kann mit Mediennutzung. Und da gibt es ganz verschiedene Situationen. Also vielleicht irgendwie etwas essen, das Essen im Restaurant, weil man sich anziehen muss.

00:35:05
Und da muss man halt schnell still sitzen.

00:35:06
Viele Kinder mögen das nicht, Fingernägel schneiden, Zähne putzen, Ruhe oder Langeweile aushalten. Es gibt die Situation beim Zahnarzt und das ist jetzt vielleicht beim Zahnarzt, kann man vielleicht sagen, nicht so eine blöde Idee, da geht man nicht so oft hin. Da macht es vielleicht Sinn, diesen Bildschirm einzusetzen, um den Kinderkultur Ÿousand quasi über diesen Moment zu halten. In anderen Situationen muss man sich da auch bewusst werden, dass das auch so ein Lernen ist, mühsame Situationen immer zu füllen mit Mediennutzung oder dann auch, man lernt den Kindern ja auch, okay, Zähneputzen, das könnte mühsam sein und dann braucht man Beschallung. Und einen vielleicht förderlichen Weg, mit so einer Situation umzugehen, ist dann vielleicht ein Spiel daraus zu machen, das mit kreativ zu verbinden. Denn wir wollen ja eher, dass unsere Kinder lernen, solche Lehrzeiten oder Zeit aus Routinetätigkeiten bestehen, eben zu füllen mit Fantasie, mit Spiel, mit Geschichten und nicht mit Berieselung. Einfach noch so als letzter Hinweis, bevor.

00:36:19
Wir schon am Ende sind.

00:36:21
Und in der nächsten Folge spreche ich das tatsächlich nochmal so irgendwie direkt ins.

00:36:26
Mikrofon oder in die Kamera.

00:36:28
In der nächsten Folge wird es dann.

00:36:29
Um die nächste Altersstufe gehen, also quasi Primarschule bis mit irgendwie wahrscheinlich acht oder neun Jahre. Ich muss noch ein bisschen schauen, wie ich das strukturiere.

00:36:39
Ich danke dir, dass du dabei warst. Ich möchte jetzt auch noch mal diesen Aufruf machen.

00:36:44
Ich habe letztes mal gar nicht die Website verlinkt unter dem Beitrag. Man kann jetzt auf reden über Medien kann man jetzt Mitglied werden mit Mensch.

00:36:55
Werden, wenn man das möchte.

00:36:58
Man kann aktiv oder passiv werden. Passiv kostet bisschen was, ich glaube dreiig Franken im Jahr und dafür kann man.

00:37:04
Aufstrecken an der Mitgliedersammlung. Also als Nein bei der aktiv natürlich, bei der Passiv Mitgliedschaft ist man einfach dabei und bekommt die Informationen über die Newsletter, die man auch abonnieren kann. Und ich möchte noch einen weiteren Call to action machen, nämlich würde ich gerne wie Sichtweisen sammeln, warum es wichtig ist.

00:37:30
Über Medien zu reden und ich lade dich dazu ein, du kannst mir das per Mail schicken, du kannst mir das.

00:37:38
Auch über das verlinkte Rückmeldungstool machen. Da kann man die Felder nutzen wie man möchte. Ich möchte von dir wissen, warum findest du es wichtig über Medien zu reden?

00:37:51
Welchen Austausch?

00:37:52
Was siehst du als den Gewinn für die Gesellschaft oder für dich oder für.

00:37:57
Dein Kind oder für deine Familie oder.

00:37:59
Für deine Gruppe oder für deine sozialpädagogische Institution?

00:38:03
Was ist für dich der Mehrwert? Ich würde gern das dann auf der Webseite wie posten sowieso testimonials so ein.

00:38:12
Bisschen zeigen, warum das wichtig ist, weil wir haben natürlich für uns, für den.

00:38:17
Freien formuliert, warum wir es wichtig finden über Medien zu reden. Ich werde auch mal da wieder etwas dazu formulieren.

00:38:25
Ja, also jetzt sind wir tatsächlich am Schluss. Ich danke dir. Bist du dabei geblieben? Eben call to action heißt, du musst jetzt etwas machen.

00:38:33
Am besten nimmst du jetzt gerade Notizblock, schreib mir fünf Zeilen und du ich finde es wichtig, dass wir in Zukunft, dass wir immer mehr und schickst mir das. Gut, also danke fürs dabei sein. Bis dann und tschüss.

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