Dein Kind zu Besuch bei seinen FreundInnen

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Dein Kind zu Besuch bei seinen FreundInnen

Juli 11, 2024 Podcast 0

Wenn Kinder bei Freund; innen zu Besuch sind, gelten andere Regeln. Aber welche? Wie verhält es sich mit den Regeln, die man bei sich Zuhause verhandelt hat? Wir schauen aus den drei Perspektiven des MeSi-3Ecks  (kognitive Entwicklung, sozial-emotionale Entwicklung und körperliche Entwicklung) auf die Situation und entwickeln so verschiedene Herangehensweisen an diese Situation. Über diesen Link könnt ihr ohne Abo oder Anmeldung einen Kommentar oder sonstigen Beitrag hinterlassen: https://findmind.ch/c/fFKX-MsL2 Und hier einen Kaffee spendieren: https://www.buymeacoffee.com/LaurNetz

Transskript

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Reden über Medien. Der Podcast bietet Informationen, Diskussionen, Einschätzungen, Positionen zu Themen rund um Medien, Digitalität immer im Kontext von Kindern und Jugendlichen. Ich spreche über Themen wie Medienerziehung, Medienbildung und die zunehmende Durchdringung digitaler Medien in Arbeitsfeldern der sozialen. Dieser Podcast ist für dich, wenn du in deinem Alltag mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeitest oder mit ihnen zusammen lebstausend, dann kommst du sicher in die Situation, dass du mit ihrer Mediennutzung konfrontiert wirst. Vielleicht bekommst du auch ein Spiegel zurück über deine eigene Mediennutzung. Du hast dich da auch entschieden, nicht einfach nur Zaungast zu sein, sondern dieses viel besprochene Kinder und jugendliche Begleiter in der Mediennutzung auch wirklich ernst zu nehmen und suchst einen Ort, der dir hilft, dieses Begleiten zu reflektieren, dieses Begleiten auch zu füllen mit ganz konkreten Tipps, was denn das bedeuten könnte. Ich begrüße euch zur neuen Folge reden über Medien. Es geht um die Situation zu Besuch bei Freunden.

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Du kennst das bestimmt, du hast einen guten Plan, du hast gute Abmachungen mit deinem Kind gemacht und dann kommt aber.

00:01:31
Der Nachmittag, wo sie dann Freunde besuchen.

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Und dann eben wie nicht mehr in deinem Einflussbereich sind und man ein Stück weit die Kontrolle verliert. Gerade wenn man mit Zeitkontingente arbeitet. Auch wenn das Kind diese eigenverantwortlich nutzen kann, wird es jetzt natürlich schwierig, weil man wie nicht mitbekommt, erstens, was dort geschaut wird, wie lange geschaut wird, ob gespielt wird. Oft verkaufen einem die Kinder ja das auch so. Wir waren draußen, wir haben gespielt und ja, man weiß es nicht. Ich möchte auch diese Situation mit dieser Dreier Brille anschauen. Vielleicht nochmal zur Veranschaulichung. Wir haben dieses Dreieck.

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In der Mitte des Dreiecks, da steht ein Ziel. Das kann irgendwie so ein temporäres Ziel sein, wie man das Gefühl hat, das Kind braucht mehr Bewegung, das Kind braucht vielleicht gerade intensivierte Beziehungen, das Kind braucht gerade ein bisschen Ruhe, grundlegende erzieherische Gefühle sein oder so Ziele. Man setzt sich das ja nicht immer so hin an den Tisch und schreibt sich solche Ziele auf, aber so ein Grundgefühl, in dem die Beobachtung passieren soll. Und dann haben wir jeweils die Dreiecke, die kognitive Entwicklung, die emotionale Entwicklung und so die körperliche Entwicklung, also Körper, Seele und Geist oder Körpergefühle und Geist zu schauen. Und das Ganze wird aber immer sehr beeinflusst von dem, was wir gerade finden, was für unser Kind am wichtigsten ist. Also es kann z.b. sein, dass wenn das Kind einen Freund besucht, vielleicht ist es Anfangsschuljahr, der Freund oder die Freundin ist noch ganz neu, dann denkt man hey, vielleicht war es in der Altersschule schwierig, vielleicht fällt es dem Kind sowieso prinzipiell nicht so einfach Freunde zu finden und man denkt sich hey, hauptsache sie haben eine gute Zeit und sie erleben zusammen was. Und das ist dann eine ganz andere Ausgangslage, weil man dann vielleicht findet, hey, sie sollen sie doch zusammen spielen, sollen sie ihr Lieblingsspiel zusammen spielen, weil da verbindet sie was, da baut sich etwas auf.

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Und wenn jetzt aber z.B. im Mittelpunkt dieses Dreiecks gerade so das Thema ist, hey, mein Kind spielt nur noch, also spielt nur noch Online Spiele, hat nur noch Games oder ist wie immer noch oder mein Kind viel zu viel auf TikTok und ist da immer alleine vor dem Bildschirm, dann verändert sich natürlich so die Torque Entspreisung oder die Blickrichtung quasi auf diese Situation. Also in der einen Situation würde man eher die Situation so beeinflussen, dass gemeinsames Spielen oder Medienkonsum möglich ist und auf der anderen Seite wäre man dann eher vielleicht verhindernd oder versucht halt eben, dass da nicht einfach, ja wie quasi ein neues Fenster entsteht, wo Mädchennutzung einfach so freigestaltet werden kann. Und ich sag mal, früher war das vielleicht noch bisschen einfacher, das haben wir natürlich auch gekannt, als wir noch klein waren, da war ja wie eigentlich der Fernseher der Punkt und das war ja dann aber halt schon so, dass ich habe das vielleicht nicht selbst gesehen, aber spätestens die Eltern des anderen Kindes haben den Fernsehen im Blick gehabt. Also der stand ja meistens so im Wohnzimmer und da ist wie eine gewisse Kontrolle irgendwie da. Und wenn man aber nicht weiß, wie bei den Freunden zu Hause so quasi die Mädchensituation ist, ob die dann einfach einen freien Zugang zum Internet haben und da machen können, was sie wollen, das verändert natürlich dann sehr stark, so sagt die Möglichkeit, dass da Sachen passieren, die man vielleicht irgendwie nicht möchte. Und dann spielt es natürlich sehr stark eine Rolle, wie wichtig einem das ist, ob man einfach vielleicht sagen kann, hey, macht er vielleicht irgendwie etwas Blödes, aber ich vertraue ihm so weit oder man da wirklich strikt sein möchte. Und wenn man halt strikt sein möchte, kommt man nicht drumherum, sich bei den anderen Eltern zu melden und die Situation anzuschauen.

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Zweitausendein und die Erfahrung zeigt, dass eigentlich die meisten Eltern immer das Gefühl haben, sie seien die einzigen, die Regeln haben oder die eine gewisse Kontrolle oder eine gewisse Steuerung oder Bewusstheit in der Medienerziehung haben. Und es ist natürlich so, dass auch Kinder, wenn sie einander erzählen, was für Regeln sie zu Hause haben, dass sie dann aus ihrer Sicht das positive hervorheben, also was sie alles dürfen und wo sie überall Zugang haben. Zweitausendein eher nicht darüber sprechen, was sie alles nicht dürfen. Und daher lohnt es sich da immer wieder als Eltern Gespräche zu führen darüber, welche Regeln das gelten. Meiner Meinung nach sollten das auch Themen sein, die in Elternabenden z.b. besprochen werden, dass man da sich updatet, wo was erlaubt ist, um sich auch ein bisschen gegenseitig zu verstärken. Weil ich glaube, dass die meisten Eltern Sachen erlauben, weil sie von den anderen Kindern das Gefühl haben, das sei normal. Also wenn man wirklich wissen will, was geht, müsste man sich mit den Eltern absprechen und da das Gespräch suchen, sich austauschen, was will man für die Kinder.

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Man kann ja durchaus auch hey, ja, wir schauen da ein bisschen kontrolliert weg und lassen ihnen diese Zeit. Dann ist das eine Ebene, so ein bisschen die Frage, was gerade im Zentrum ist. Und dann kann man ja auch auf verschiedenen Ebenen die Situation so ein bisschen steuern. Also wenn ich dann, oder sage ich mal, die offenste Situation wäre ja die, wo ich dann das Kind gehen lasse. Vielleicht darf das Kind dann auch noch die Switch mitnehmen oder seinen eigenen Controller oder das Telefon. Und das ist ja dann, wie sag ich mal, da gibt man so dann die Erlaubnis zu einer zusätzlichen Zeit. Und so würde man dann vielleicht reagieren, wenn man hey doch, das ist jetzt gerade wichtig für die, dass die sich da hingeben können und nicht, sag ich mal, Zeit damit vertrödeln müssen, weil sie nur gerät haben und dann vielleicht abwechseln müssen. Und das wäre für mich dann sowieso die nächste Möglichkeit, wenn man dann so findet, die sollen auch interagieren, die sollen eine andere Situation erleben, wo sie auch ein bisschen gefordert sind, dann kann man wenigstens auf der Ebene den freien Zugang zu den Geräten quasi einschränken, indem dass das Kind die eigenen Geräte nicht mitnehmen darf und man dann halt mit dem auskommen muss, was zweitausendein dann vor Ort vorhanden ist.

00:08:11
Da bürdet man also den Kindern oder den Jugendlichen wie eine Herausforderung auf. Sie müssen diskutieren, sie müssen abwechseln, sie müssen vielleicht etwas anders machen, wo ein Gerät dann ausreicht, sie müssen sich zumindest um einen Bildschirm herumkrümmen, um da zusammen sein. Aber ich glaube, das sind wie so kleine Schritte, die man beeinflussen kann. Und dann kann man auch so ganz eine andere spannende Möglichkeit zu reagieren. Und das wäre dann vielleicht die Situation, wo in der Mitte des Dreiecks als Ziel der Vertrauensbildung oder Beziehungsbildung steht. Wenn man die Ecken anschaut, wäre das die sozio emotionale Ecke. Da habe ich das sehr schön erlebt, wie eine Mutter dem Kind du darfst natürlich gehen, ich weiß, ihr schaut da Sachen, ich weiß, ich bin da wahrscheinlich nicht einverstanden. Was mir aber wichtig ist, ist wenn wenn du zurückkommst, dann erzählst du mir, was passiert ist, damit ich weiß, was ihr gesehen habt und was ihr gemacht habt.

00:09:18
Und das ist natürlich etwas ganz wichtiges. Wir haben das ja in verschiedenen Podcasts ja auch schon angesprochen, wie wichtig so diese Anschlusskommunikation ist, also dass Kinder und Jugendliche sich unterhalten können über das, was sie gesehen haben, dass da auch eine Vertrauensbeziehung ist, über diese Sachen zu reden, da eben auch eine gewisse Übung sein muss, dass wenn eben etwas Blödes passiert in irgendeiner Form oder auf irgendeinem Kanal von vitalen Medien, dass man das einübt, dass das Kind diese Sachen berichtet. Und das sind natürlich auch solche Situationen eine gute Möglichkeit, sag ich mal, das zu üben, in der Hoffnung, dass dann, wenn dann mal etwas passieren sollte, dass da wie schon eine gewisse Übung vorhanden ist oder dass da wie so ein bisschen habitual ist, dass man über Mediennutzungen sprechen und dann wie aushalten muss, der Mutter oder dem Vater etwas zu erzählen, was man gemacht hat, was man nicht darf, ohne dass nachher so das Strafenbeil wieder einen Unterbruch in der Beziehung produzieren würde. Das Thema Regeln und Strafen werden wir dann bald mal in einem nächsten Podcast anschauen. Ich möchte noch eine weitere Möglichkeit ansprechen, wie man mit der Situation vom Kind geht, zu Freunden umgehen kann. Das ist dann so quasi auch wieder eher in der Mitte des Dreiecks, eher das Ziel, auch mit der Beziehung oder so mit der Fähigkeit des Kindes auch Regeln einzuhalten oder strategisch zu überlegen, wie es mit dem erlaubten Rahmen umgeht. Das wäre dann so ein bisschen eine Mischung zwischen dem sozio emotionalen Ecke und der rein kognitiven Ecke, weil es da schon ja darum geht, eine Strategie zu entwickeln, nämlich dem Kind mitzugeben, du kannst hingehen, du kannst Mediennutzung machen, wenn du das möchtest und ich möchte, dass du das berichtest, weil du weißt ja, du hast ja Zeitkontingente. Das ist natürlich eine Grundbedingung, dass da vielleicht irgendwie so eine Wochenspielzeit oder eine Wochenfilm Schau Game Zeit abgemacht worden ist und dann schauen wir zusammen, wie wir das verhandeln und wie wir das dann von deiner Mädchenzeit dann wieder abziehen.

00:11:51
Und das ist natürlich jetzt schon ein Stück schwieriger, weil das Kind ganz viel Verantwortung bekommt, erstens in der Situation dann mit dem Freund oder der Freundin quasi entscheiden zu müssen, was es machen will. Ÿousand natürlich wird wahrscheinlich das Kind nicht auf die Min genau sein, aber auch das ist natürlich eine Herausforderung. Wie viel, sag ich mal, wie viel bescheißen liegt drin und man ist ja auch kein Unmensch und wie viel Ehrlichkeit möchte ich an den Tag legen? Was kostet mich dann diese Ehrlichkeit? Und im zweiten Punkt, wo das Kind oder die Beziehung, weil ich glaube, da ist man nie ganz ausgeschlossen, dass man da auch selbst etwas lernt, dann in dem Gespräch das auszuhandeln.

00:12:42
Also dann wie mit dem Kind, aber.

00:12:44
Wirklich zu schauen, was habt ihr gemacht, wie gut finden wir das, war das lehrreich, war das wichtig, weil man das vielleicht in einem Zusammenhang mit einer Beziehung steht oder irgendetwas. Also da wirklich genau hinzuschauen und mit dem Kind zu verhandeln, okay, ja, du hast jetzt irgendwie, verlierst ein, zwei Serien, die du schauen darfst oder du musst irgendwo bei deiner Spielzeit irgendwo was abzwacken. Sie sehen, wie man jetzt so aus solchen Situationen, wenn man da mit einer gewissen Systematik drauf schaut, wie ganz viel Lehrreiches rausholen kann, auch für sich selbst. Ich habe ja auch schon den Film gemacht und wenn sie den noch nicht gesehen haben, würde ich ihnen das sehr empfehlen. Den gibt es in dem Sinne nicht als Podcast, da müssen sie auf YouTube gehen, um den zu schauen, wo ich so das Thema positive Mediennutzung anspreche. Zweitausendein und die Grundaussage des Videos ist, dass man sich mehr bewusst werden muss.

00:13:47
Was für unterschiedliche Mediennutzungen es gibt und.

00:13:51
Welche man gut findet und welche man nicht so gut findet. Und gerade in solchen Situationen, wo man mit dem Kind dann in den Austausch kommt und so verhandeln muss, was hat das jetzt geheißen, was hat das für einen Einfluss vielleicht auf meine zukünftige Mädchenzeit? Sind natürlich solche Kategorien sehr wichtig. Und es hilft nicht nur ihnen, das hilft auch dem Kind eben Mediennutzung nicht so als etwas das ist alles das gleiche oder etwas sehr unterschiedliches wahrzunehmen. Dann gibt es vielleicht noch eine so.

00:14:21
Bisschen einfachere Seite dieser Situation, dass das Kind bei Freunden ist, bei Freundinnen ist nämlich die Möglichkeit, einen Teil der Mediennutzung, die man vielleicht zu Hause entweder nicht ermöglichen kann, weil man das entsprechende Gerät nicht hat oder man vielleicht nicht ganz überzeugt ist und dies vielleicht nicht zu Hause haben möchte, quasi an einen anderen Ort zu transportieren. Und ich glaube, es ist so ganz allgemein wie so ein Erziehungsgrundsatz, dass es Sachen gibt, die einem ganz wichtig sind, wo man findet, da gibt es keinen Kompromiss, keinen Schritt zurück, da gibt man Energie rein, um dieses Prinzip oder diese Regel oder diese Absicht unbedingt durchzusetzen. Und dann gibt es wie ein bisschen einen breiteren Ÿousand Teil von Regeln oder Grundsätzen, wo man sagt, hey, das sind das, das möchten wir oder das möchten wir nicht und da setzen wir Energie rein. Aber das wird jetzt nicht, sag ich.

00:15:19
Mal, ein bisschen plakativ, bis aufs Blut verteidigt. Und dann gibt es wie so ein.

00:15:24
Bisschen diese Sache, die fände man einfach toll und das erwähnt man immer wieder, aber setzt man gar nicht so viel Energie rein, das dann wirklich umzusetzen. Zweitausendein und das soll ja bei der Meti Nutzung auch so sein, dass man vielleicht aus dieser Kategorie, wo man findet, das möchte ich daher nicht fördern oder.

00:15:43
Ich kaufe jetzt nicht extra dieses Gerät.

00:15:46
Damit man das machen kann. Und dann ist ja diese Situation von etwas bei Freunden machen ja wie eine Bereicherung auch von dem Repertoire, dass das Kind erleben kann. Vielleicht ist es auch so, das habe ich auch schon immer gehört, dass gewisse Eltern wie noch froh sind, dass sie woanders etwas machen können, weil sie dann vielleicht wissen, da ist die Mutter, die in diesem Thema rauskommt und die kann da irgendwie helfen oder da ist noch ein Vater dabei, der mit den Kindern vielleicht zusammenspielt oder solche Geschichten. Und das sind natürlich auch Sachen, wo diese Situation von bei Freunden sein eben nicht nur eine zusätzliche Herausforderung darstellt, sondern da auch mal irgendetwas abfedern kann. Und da gibt es vielleicht auch zusätzlich, sag ich mal, auch für die anderen Kinder, die bei einem selbst dann zu Besuch durchkommen, auch die Möglichkeit, eine andere Handhabe dieser ganzen Medienerziehung zu erleben. Da können vielleicht auch sie gewisse Rollen übernehmen für andere Kinder, die dann eben bei ihnen zu Hause dann die Freunde sind, die zu Besuch sind. Denn auch hier ist es ja wieso, dass dieser Grundgedanke von Reden über Mädchen ein ganz wichtiger ist, mit Kindern über Medien zu reden, dann vielleicht auch mal mit den anderen Eltern über den Umgang mit Medien zu reden. Wie gesagt, es gibt viele Punkte, die wir diskutieren müssen, da wo wir eine Haltung finden müssen oder wo wir wieder irgendetwas finden, wo es vielleicht nicht klar ist.

00:17:21
Darum reden über Medien.

00:17:23
Ja, jetzt wären wir gerade schon am Schluss, was ich zu dem Thema Mediennutzung bei Freunden sagen wollte und jetzt ist mir gerade noch eine Geschichte in den Sinn gekommen oder so ein Blickwinkel in den Sinn gekommen, wie man schon mit ganz kleinen jugendlichen Gefühl steigern kann von es gibt sehr unterschiedliche Mediennutzung. Und wenn sie manchmal zu Hause arbeiten oder vielleicht auch Zeitung lesen mit dem Handy oder mit dem Tablet, haben sie sicher schon so diese Situation erlebt. Ein Kind dann kommt hey, das ist unfair, du darfst ein Bildschirm sein, ich will auch Bildschirm schauen. Und oft reagieren wir Erwachsene dann ja, aber ich bin am Lesen oder hey, ich bin am Arbeiten. Und wir vergessen dabei, dass das für das Kind in dem Sinn nicht so eine Nichtinformation ist, es ja noch gar kein Bild von Arbeit oder Zeitung lesen hat. Und da gab es mal ganz lustige Situation, da war ich im Homeoffice zu Hause, musste noch irgendetwas machen und das.

00:18:25
Kind hat dann ich will auch, du.

00:18:28
Darfst auch, ich will auch und so und ich kein Problem, du kannst hierherkommen, kannst auf mein Schoss sitzen. Und ich war gerade dabei in Excel zu machen und ich habe dann angefangen zu erklären, was ich mache. Ich habe gefunden, guck, da sind die Veranstaltungen, da ist die Zeit und hier gebe ich den Preis ein und hier hat es seine falsche Adresse und da muss ich die Adresse ergänzen und dann muss ich irgendwie hier noch die nächste Zahl erreichen und spätestens nach drei Sekunden hat dieses Kind irgendwie an die Decke geschaut, gefunden, das ist öd und hat sich wieder einem spannenden Spiel zugefügt und so eine ganz kleine Erfahrung, das ist ganz etwas wichtiges, weil da das Kind erfährt, ah okay, hier passiert etwas, das.

00:19:10
Mich nicht anspricht und ich glaube, das.

00:19:13
Kann man auch z.B. machen, wenn man am Zeitung lesen ist, wenn es ja kommt, kannst du mitschauen und dann schaut das Kind halt irgendwie mit und schaut auf diesen Bildschirm, wo nur Buchstaben sind und sie da nur irgendwie alle paar Minuten mal einen Wisch machen und das Kind wird dann relativ schnell selbst wie quasi in sich eine neue Kategorie von Mädchennutzung kreieren, dass es dann später darauf zugreifen kann. Gut, jetzt aber wirklich am Ende. Ich danke euch fürs Zuhören, wie immer auch am Schluss noch den Auftrag mit mir Kontakt aufzunehmen, zu kommentieren, mir vielleicht Situationen zu schicken oder Fragen zu schicken, wo ihr das cool findet, wenn ich etwas dazu sage. Auch wieder die Einladung Gespräche zu führen. Das stellt sich zwar immer mehr als sehr herausfordernd raus, da wirklich Termine zu finden, um solche Gespräche zu organisieren, aber das soll niemand davon abhalten. Ich danke euch fürs Zuhören, wünsche euch einen schönen Tag und tschüss.

00:20:19
Ÿousand.

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